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Aufmaß und Leistungsverzeichnis

Das digitale Leistungsverzeichnis definiert den vereinbarten Leistungsumfang und schafft dauerhaft eine sachliche Gesprächsbasis zwischen Dienstleister und Kunde. Dies ist besonders von Vorteil, wenn sich die ursprünglich vereinbarte Leistung im Laufe der Zeit verändert, ohne das diese Anpassung dokumentiert ist. Die Besonderheit der modulübergreifenden Verwendung von gespeicherten Daten erweist sich wiederum als Trumpf in der Softwarekonstruktion, nach Auftragserteilung wird das Leistungsverzeichnis in die Auftragsbearbeitung übernommen und dort weiter verarbeitet.

In der Leistungserfassung wird sowohl das Gebäude mit seiner Konstruktion nach Etagen und Räumen, als auch die Gebäudeart sowie die Nutzungsart der Räume und Flächen abgebildet.
Je nach Art der Fläche kann ein hinterlegtes Standardleistungsverzeichnis mit allen Teilaufgaben und deren Mengen / Aufmaßen automatisch als Vorschlag eingebunden werden. Dieses vorgeschlagene Leistungsverzeichnis ist auf die Anforderungen des Kunden anpassbar.
Zu jeder eindeutigen Leistungsposition erfolgt eine zeitliche (Vorgabe) Bewertung mit dem Ergebnis der rechnerischen  Arbeitszeit für die Ausführung.

Zu den erfassten Leistungen kann der Intervall und der Rhythmus erfasst werden. Daraus errechnet die Software die voraussichtliche Arbeitszeit, wahlweise für einen Monat und/oder einem Jahr.

Ein besonderer Vorteil der Software liegt in der gemeinsamen Datenbank. So kann ein erstelltes Leistungsverzeichnis sofort und ohne manuelle Nachbearbeitung in die Daten der Auftragsverwaltung eingestellt werden. Der fehlerhafte manuelle Übertrag entfällt durch diese komfortable Verarbeitung. Auch kann das Leistungsverzeichnis in die Revierverwaltung der Personalplanung übernommen werden und dort zur Vorgabe der Arbeitszeiten zum Einsatz kommen.

Die berechneten Monats- oder Jahres -arbeitszeiten dienen als Grundlage für die folgende Kalkulation. Zusätzlich geben Sie dem Kunden einen fundierten und rechnerisch nachvollziehbaren Einblick in die anstehenden und zu erbringenden Leistungen.
Das Angebot wird mit harten Fakten untermauert, der Kunde wird in seiner Entscheidungsfindung unterstützt.

Final erfolgt die Einteilung und Zuordnung der Leistungen und Räume zu einem oder mehreren Revieren.
Diese Zuordnung und die ermittelten Arbeitszeitwerte dienen zur Grundlage für die Dienstplanerstellung und damit nachhaltig für die Lohnberechnung.